Im Opel-Zoo vor dem Aussterben bewahrt

Dies war natürlich nicht die exakte Frage, die CDU Bürgermeisterkandidat Andreas Becker, Andreas Knoche und Felicitas Hüsing, sowie die CDU Mitglieder des Ortsbeirats Kronberg, bei ihrem kürzlichen Treffen im Opel-Zoo von Herrn Dr. Kauffels beantwortet wissen wollten. Es ging natürlich um den gesamten Zoo!

„Glimpflich“ war die Antwort, auch wenn es eine Corona-Lücke in 2020 gibt, die nicht mehr zu schließen ist. Der geplante Bau der neuen Nashornanlage, die mit 10–12 Mio. € veranschlagt ist, wird voraussichtlich in Folge der Auswirkungen der Corona-Pandemie verschoben werden müssen. „Es zeugt von einem bemerkenswerten Verantwortungsgefühl des Zoodirektors Dr. Kauffels, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während des Lock Downs zu 100% weiterbeschäftigt wurden und Kurzarbeitende ausgeglichen wurden. Die Arbeitnehmer kamen dem Zoo entgegen und nahmen pro Woche einen Urlaubstag“, so Andreas Becker. Der Vorteil des Kronberger Freigeheges besteht darin, dass sich die Besucher im Freien in einem großen Areal aufhalten können. Die gebotene Abstandsregelung konnte eingehalten werden und auch ein geregelter Zugang war gewährleistet, als Anfang Mai wiedereröffnet wurde.

Nun zurück zum Mesopotamischen Damhirsch, dessen Species im Opel-Zoo vor dem Aussterben bewahrt wurde. Alle heute in zoologischen Gärten lebenden Mesopotamischen Damhirsche stammen von den drei Tieren ab, die der Zoogründer Dr. Georg von Opel suchen und importieren ließ. Dem Zoo gelang die Welterstzucht! Aus diesem Grund wird das Überleben dieser Hirschart immer mit dem Kronberger Freigehege verbunden sein. Beim nächsten Besuch des Opel-Zoos sollte auch sein Gehege unbedingt besucht werden. Eine der Zielsetzungen von Zoos besteht darin, Tierarten vor dem Aussterben zu retten. Auch daran sollten wir denken, wenn wir Menschen einen interessanten Tag im Tierpark erleben. „Danke dem Opel-Zoo, der sich an dieser Riesenaufgabe mit Hingabe und großer Energie ebenfalls beteiligt,“ so Andreas Becker abschließend.

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